Kristina Hammer

Kristina Hammer (* 17. Dezember 1968 in Karlsruhe)[1] ist promovierte Wirtschaftsjuristin, Unternehmerin, Verwaltungsrätin und Managerin, mit deutscher und Schweizer Staatsbürgerschaft.[2]

Sie wurde am 24. November 2021 durch das Kuratorium des Salzburger Festspielfonds als Nachfolgerin von Helga Rabl-Stadler als Präsidentin der Salzburger Festspiele bestellt. Die Aufgabe übernimmt sie am 1. Januar 2022.[3][4][5][6]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kristina Hammer gilt als Markenspezialistin.[7] Sie ist Gründerin (2010) und Inhaberin der Kommunikationsberatung HammerSolutions in Zürich und zusätzlich auch als externe Verwaltungsrätin/Beirätin aktiv. Davor war sie 15 Jahre operativ in internationalen Managementpositionen in Deutschland, Österreich und England tätig.[8]

Nach ihrem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz promovierte sie mit „summa cum laude“ am Juridicum der Universität Wien zum Doktor der Rechtswissenschaften. 1995 bis 2000 arbeitete sie als Direktor Marketing für die Gerngross Kaufhaus AG sowie als Geschäftsführerin des Kaufhauses Steffl in der Kärntnerstrasse in Wien, nach dessen Neuausrichtung und Komplettumbau.[8]

Von 2000 an arbeitete sie sieben Jahre in England in leitender Position für die Premier Automotive Group (Aston Martin, Jaguar, Land Rover, Volvo) sowie ab 2006 zusätzlich für deren Mutterkonzern, die Ford Motor Company Europe. Von 2007 bis 2009 leitete sie die globale Marketing-Kommunikation von Mercedes-Benz in Stuttgart.[8]

Sie gilt als erfahren in den Bereichen Branding, Marketing und Public Relations. Sie absolvierte Weiterbildungen an der Insead Business School in Fontainebleau (Frankreich) sowie an der Cornell und der Columbia University in New York (USA). Als Dozentin hielt sie Gastvorträge an der Universität St. Gallen sowie der ETH Zürich.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kristina Hammer verfügt über Erfahrungen im Kulturmanagement und war Mitglied des Vorstands der Freunde des Opernhauses Zürich.[6]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kristina Hammer und ihr österreichischer Mann Christoph haben zwei Kinder. Die Familie lebt am Zürichsee.[9]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freier Zugang zum Binnenmarkt? Eine Untersuchung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zu Art. EGV „vor“ und „nach“ dem Urteil in den verbundenen Rechtssachen C-267 u. C-268/91 „Keck und Mithouard“. Dissertation, Universität Wien, 1997.
  • Handbuch zum freien Warenverkehr. Eine Analyse der Rechtsprechung zu Art. 30 EGV vor und nach dem Urteil „Keck und Mithouard“. Dissertation, Universität Wien, 1998.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kristina Hammer wird neue Festspiel-Präsidentin. In: Niederösterreichische Nachrichten. 24. November 2021;.
  2. HammerSolutions Dr. Kristina Hammer. Abgerufen am 24. November 2021 (Eintrag im Handelsregister des Kantons Zürich).
  3. Clemens Panagl, Florian Oberhummer: Neue Präsidentin Kristina Hammer soll die „Premiummarke Salzburger Festspiele ausbauen und schützen“. In: Salzburger Nachrichten. 23. November 2021, abgerufen am 24. November 2021.
  4. Barbara Gindl: Salzburger Festspiele: Kristina Hammer wird überraschend Präsidentin. In: Die Presse. 24. November 2021, abgerufen am 24. November 2021.
  5. Thomas Trenkler: Überraschung: Kristina Hammer folgt auf Helga Rabl-Stadler. In: Kurier. 24. November 2021, abgerufen am 24. November 2021.
  6. a b Gerald Lehner: Kristina Hammer neue Festspielpräsidentin. In: orf.at. 24. November 2021, abgerufen am 24. November 2021.
  7. Website von HammerSolutions, Strategic Brand Consultancy. Abgerufen am 24. November 2021.
  8. a b c Dr. Kristina Hammer. Biografie. Website von HammerSolutions, 2020, abgerufen am 29. November 2021.
  9. Thomas Trenkler: Salzburger Festspiele – eine Lösung ohne Parteipolitik. In: Kurier. 26. November 2021, abgerufen am 30. November 2021.
  10. Kristina Hammer: Handbuch zum freien Warenverkehr: Eine Analyse der Rechtsprechung zu Art. 30 EGV vor und nach dem Urteil „Keck und Mithouard“. Hrsg.: Josef Aicher, Georg Ress, Manfred Straube. Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, Wien 1998.