Chronologie des russischen Überfalls auf die Ukraine – Wikipedia

Animierte Darstellung des Verlaufs der russischen Invasion in der Ukraine ab dem 24. Februar 2022

Diese Übersicht ist eine Chronologie des russischen Überfalls auf die Ukraine ab dem 24. Februar 2022. Sie informiert über die wichtigsten Ereignisse seit der russischen Invasion in die Ukraine 2022.

Überfall und russischer Rückzug von Kiew und dem Norden der Ukraine (Februar bis April 2022)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Regierung der Ukraine zu stürzen, versuchten die russischen Streitkräfte am 24. Februar 2022 eine Luftlandeoperation auf dem Flughafen Kiew-Hostomel; die Truppen konnten aber zunächst keine Kontrolle über den Platz erringen. Bodentruppen rückten derweil aus mehreren Stoßrichtungen rasch von Belarus aus nach, dennoch geriet der Vormarsch schon nach wenigen Tagen ca. 30 km vor Kiew ins Stocken. Nach wochenlanger Umklammerung der Stadt von Norden, Westen und Osten musste Russland den Versuch der Eroberung Kiews Ende März aufgeben. Beim Abzug der russischen Truppen aus allen zuvor eroberten Gebieten nördlich von Kiew und Charkiw offenbarten sich Plünderungen und andere Kriegsverbrechen an Zivilisten wie jene in Butscha.

Im Osten der Ukraine konnten die ukrainischen Truppen ihre Stellungen vor Donezk entlang der seit 2014 bestehenden Kontaktlinie den ganzen März und April durchgehend halten, ebenso die nahe der russischen Grenze liegende Großstadt Charkiw, welche in der um sie geführten Schlacht erheblich zerstört wurde. Zwischen Donezk/Luhansk und Charkiw liegende Gebiete wurden von Russland besetzt. Beim Brückenkopf von Isjum wollte Russland eine Großoffensive starten, um die ukrainischen Truppen einzukesseln, doch kam der Vormarsch nicht voran.[1]

Noch stärker als Charkiw wurde die am Asowschen Meer liegende Hafenstadt Mariupol zerstört. Bis auf das lange belagerte Mariupol und den Südwesten der Ukraine (Oblast Odessa und Mykolajiw) wurden alle Gebiete im Süden der Ukraine, wo seit 2014 die Einnahme einer Landbrücke von Russland zur Krim (Föderativer Staat Neurussland) befürchtet worden war, besetzt. Dazu gehörte auch die Stadt Cherson, die bereits Anfang März eingenommen worden war.

Der russische Vorstoß von Cherson in Richtung Odessa war Anfang März bei Mykolajiw gescheitert. Eine amphibische Landung wurde nach der Versenkung des Flaggschiffs Moskwa Mitte April nochmals unwahrscheinlicher. Gleichwohl wurde noch Mitte April von Landverbindungen nach Transnistrien gesprochen; insbesondere das russische Militär war mit den politischen Beschränkungen der Ziele auf den Donbass unzufrieden und forderte im Gegenteil ehrgeizigere Ziele und eine Generalmobilmachung in Russland.[2][3] Am 27. Februar begannen bei Mariupol die Kämpfe. Dazu näherten sich bei Tag und Nacht russische Panzer von Donezk her. Sie wurden von ukrainischen Truppen zerstört. Am 28. Februar soll dort ein russisches Militärflugzeug zum Absturz gebracht und der stellvertretende Kommandeur der 41. Armee, Generalmajor Andrei Suchowezki, durch einen ukrainischen Scharfschützen getötet worden sein.[4] Ab dem 1. März stand die Stadt unter dem Beschuss von russischer Artillerie. Am 13. März gab die Organisation Ärzte ohne Grenzen an, dass erstmals Tote aufgrund von Medikamentenmangel in der umschlossenen Stadt zu beklagen seien.[5]

Russische Offensive im Donbas (Mai und Juni 2022)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lagebild des britischen Verteidigungsministeriums vom 1. Mai 2022

Nach der endgültigen Eroberung von Mariupol konzentrierte sich das russische Militär im Mai und Juni auf die Einnahme von Territorien im Oblast Luhansk. Verschossen die Russen pro Tag bis zu 60.000 Artilleriegeschosse, konnten die Ukrainer mit 6.000 antworten, oft unter gänzlichem Verzicht auf eine Antwort zwecks Einsparung von Munition.[6] Im Kampf um die Stadt Sjewjerodonezk stützte sich die russische Seite auf eine Taktik der Erschöpfung. Anfang Mai hatte Russland noch versucht, mit einer Überschreitung des Flusses Siwerskyj Donez die Ukrainer einzukesseln, was zum Verlust von rund 100 schweren Fahrzeugen geführt hatte. Der Verlust von Sjewjerodonezk führte auch zum Rückzug der Ukrainer aus Solote, wo ihre Truppen seit März erfolgreich den Erstürmungsversuchen standgehalten hatten.[7] Im Raum Cherson konnte die ukrainische Armee kleinere Gebietsgewinne verzeichnen.

In den besetzten Gebieten versuchte Russland teils auch mit Desinformation die Menschen an eine neue Realität zu gewöhnen. Vereinzelt wurde von Partisanen-Aktionen in diesen Gebieten berichtet. Weiterhin beschoss Russland die Ukraine mit Fernlenkwaffen, doch Analysten stimmten darin überein, dass Russland die moderne Munition ausgehe. Darum setzte Russland wenig präzise Lenkwaffen aus der sowjetischen Zeit ein. Ein Beispiel ist der Raketenangriff vom 27. Juni in Krementschuk, als eine von zwei ungenauen Ch-22-Raketen ein Einkaufszentrum anstelle der mutmaßlich angepeilten Baumaschinenfabrik traf.

Ende Juni zogen sich die russischen Kräfte nach verstärktem ukrainischen Beschuss von der im westlichen Schwarzen Meer gelegenen Schlangeninsel zurück; damit endete weitgehend auch der Einsatz der russischen Schwarzmeerflotte, die danach nicht weiter in Erscheinung trat und später auch von der Krim in das östliche Schwarze Meer verlegt wurde.

Stillstand und Stellungskrieg (Juli und August 2022)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lagebild des britischen Verteidigungsministeriums vom 1. Juli 2022

Anfang Juli erlangten russische Truppen nach wochenlangen Kämpfen volle Kontrolle über die Städte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk und deren unmittelbare Umgebung. In den folgenden Wochen der Sommermonate Juli und August setzten die russischen Streitkräfte ihre offensiven Aktionen im Osten der Ukraine fort, ohne jedoch weitere größere Geländegewinne zu machen. Währenddessen kam es auf ukrainischer Seite vermehrt zum Einsatz westlicher Waffen, insbesondere der von den USA gelieferten HIMARS-Artilleriesysteme, die zunehmend militärische Ziele im Hinterland der russischen Front, u. a. Kommandostände, Munitionslager und Verpflegungspunkte, unter Beschuss nahmen. Dabei kam es auch erstmals zu Angriffen auf militärische Ziele auf der Krim, die von Russland seit deren völkerrechtswidriger Annexion im Jahr 2014 als Bestandteil des nationalen Territoriums betrachtet wird.

Unter öffentlichen Spekulationen einer möglichen ukrainischen Offensive im Raum Cherson verlegte das russische Kommando beträchtliche Truppen über den Dnepr in westliche Richtung, während die ukrainischen Streitkräfte eine systematische Zerstörung aller Flussquerungen durch Beschuss mit Präzisionsgeschossen betrieben und damit die Logistik der Russen beeinträchtigten. Ende August gingen die ukrainischen Streitkräfte in dem Frontabschnitt Cherson vermehrt in die Offensive.

Ukrainische Offensiven im Süden und Osten (September und Oktober 2022)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lagebild des britischen Verteidigungsministeriums vom 1. September 2022

Die ukrainische Armee hielt den Druck ihrer Gegenoffensive im Raum Cherson aufrecht. Anfang September starteten die ukrainische Streitkräfte eine von kaum jemand erwartete Gegenoffensive im Raum Charkiw und konnten in wenigen Tagen erhebliche Gewinne erzielen, nachdem die russische Front bei Balaklija zusammenbrach. In wenigen Tagen konnten die Ortschaften Kupjansk, Isjum in der Oblast Charkiw befreit werden; wenig später erfolgte die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk. Im Oktober 2022 gelang den ukrainischen Truppen auch ein Vordringen in die Oblast Luhansk. Auch im Süden wurden Geländegewinne erzielt. Die strategisch wichtige Krim-Brücke über die Meerenge von Kertsch wurde am 8. Oktober 2022 durch eine oder mehrere Explosionen und einen daraus entstehenden Brand beschädigt. Dadurch wurde die Versorgung der südlichen Front um Cherson erschwert. Am 29. Oktober erfolgte seitens der Ukraine ein koordinierter Angriff mit Drohnen auf im Hafen von Sewastopol liegende Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte. Ab Ende Oktober versuchte Russland, den Konflikt einzufrieren, um Zeit zu gewinnen und den europäischen Unterstützern das Gefühl einer Aussichtslosigkeit zu vermitteln.[8] Russland griff mit Raketen und vom Iran gelieferten Einweg-Drohnen die zivile Infrastruktur des ganzen ukrainischen Hinterlandes an, wodurch nach Angaben des ukrainischen Staates mindestens ein Drittel der ukrainischen „Stromanlagen“ zerstört wurde. Seitdem sind zeitweise mehrere Millionen Menschen in der Ukraine vom Stromnetz getrennt, um den noch vorhandenen Teil des Stromnetzes nicht zu überlasten.[9][10][11][12]

Aktueller Verlauf (November 2022)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lagebild des britischen Verteidigungsministeriums vom 1. November 2022

Die russischen Besatzungsbehörden der Oblast Cherson gaben nach den Deportationen aus der Stadt Cherson, aus dem 15 Kilometer-Umfeld des unteren Dnepr und den Teildeportationen aus den Gebieten an der rechten, westlichen Seite des Dnepr bekannt, nun auch die Zivilbevölkerung des Rajon Kachowka am linken, östlichen Ufer des Dnepr ab dem 6. November „evakuieren“ zu wollen.[13] Die russische Besatzungsverwaltung der Oblast Cherson soll von der Stadt Cherson nach Skadowsk ausweichen.[14]

Mehr als 100 aus der russischen Teilrepublik Tschuwaschien einberufene Wehrfähige protestierten gegen ihren Einsatz in der Ukraine und weigerten sich aufgrund ausbleibender Soldzahlungen, diesen anzutreten.[15]

2. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland schloss sich wieder der Schwarzmeer-Getreide-Initiative an, die von ihm nach dem Drohnenangriff auf Sewastopol vom 29. Oktober ausgesetzt worden war.[16]

In den frühen Morgenstunden des 2. November starben nach Augenzeugenberichten von Überlebenden hunderte russische Soldaten, die Mitte Oktober einberufen worden waren und erst am Vortag, dem 1. November, in der Ukraine angekommen waren, durch ukrainische Artillerie im Gebiet Luhansk.[17][18]

US-amerikanische Quellen teilten mit, Nordkorea habe Artilleriegranaten an Russland geliefert, um sie in der Ukraine einzusetzen. Nordkorea habe Russland zudem „Freiwillige“ zum Kampf in der Ukraine angeboten.[19]

3. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die IAEA fand bei Untersuchungen keine Hinweise, die die Behauptung der russischen Regierung stützen, dass die Ukraine eine schmutzige Bombe baut.[11][12]

Russische Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur führten in weiten Teilen des Landes zu Stromausfällen. Nach Angaben der ukrainischen Regierung waren am Abend knapp 4,5 Millionen Menschen (darunter die Bewohner von Kiew und zehn weiterer Regionen) von der Energieversorgung abgeschnitten.[11][12]

4. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russlands Präsident Putin ordnete an, dass alle Bewohner der Oblast Cherson vor der heranrückenden ukrainischen Armee „evakuiert“ werden sollen,[20] und erklärte, dass seit Beginn der Teilmobilmachung 318.000 Personen einberufen worden seien.[21] Weil die russische Armee zuvor aber Elitedivisionen in und um die Hauptstadt Cherson zusammenzog, wo sie Stellungen ausbauten,[22] halten maßgebliche militärische und politische Verantwortliche der Ukraine diese und frühere russische Evakuierungs- und Abzugsmeldungen weiterhin für eine Finte, eine Kriegslist, um die ukrainische Armee in einen verlustreichen Häuserkampf in Cherson zu locken.[23][24] Erneut, wie schon seit fast zwei Wochen, berichteten ukrainische und unabhängige Quellen von russischen Soldaten in Zivilkleidung in Cherson.[25]

An der Donbass-Front haben russische Truppen ihre Angriffe nach ukrainischen Angaben in den letzten Tagen verdreifacht. Besonders umkämpft sind, wie schon in den letzten acht Monaten ohne erfolgreiche russische Durchbrüche, Bachmut und Awdijiwka und dortige Umgebungen.[26]

5. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Angaben des ukrainischen Staates wurden durch die bisherigen russischen Angriffe mindestens ein Drittel der ukrainischen „Stromanlagen“ zerstört. Ab Anfang November, in den Tagen vor dem 5. November, wurde in Kiew und weiteren Regionen der Ukraine mit der Rationierung von Strom begonnen. So wird Strom regelmäßig für mehrere Stunden abgestellt, um eine Überlastung des gesamten Stromnetzes zu verhindern.[9] Iran bestätigte die Lieferung von Drohnen an Russland, behauptete aber, diese seien „vor dem Krieg“ geliefert worden.[27]

Das Institute for the Study of War veröffentlicht die Einschätzung, dass Russland ungeachtet der über 300.000 einberufenen Personen die Mobilmachung fortführt.[9] Nach Einschätzung des britischen Militärgeheimdienstes ist das russische Militär mit Vorbereitung und Ausbildung der etwa 300.000 für den Kriegseinsatz einberufenen Personen überfordert. Der britische Geheimdienst verwies auf den Umstand, dass mit Monatsbeginn November jährlich etwa 120.000 russische Wehrpflichtige eine Grundausbildung beginnen und dass russische Militäreinheiten mangels Ausbildern und Einrichtungen in Belarus trainieren würden. Der Geheimdienst geht davon aus, dass dennoch viele russische Soldaten, die nach der Ausrufung der Mobilmachung in die Ukraine geschickt wurden, kaum eine oder überhaupt keine Ausbildung erhalten haben.[28] Erste nach der Verkündigung der Mobilmachung eingezogene Reservisten sind bereits Mitte Oktober in der Ukraine gefallen. Angehörige hatten im Zuge dessen erklärt, dass die Gefallenen teils ganz ohne militärische Ausbildung an die Front geschickt wurden.[29]

6. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entlang des Flusses Dnepr in der Oblast Cherson begannen russische Einheiten nach Darstellung des ukrainischen Militärs, Boote der dortigen Zivilbevölkerung zu zerstören.[30]

Nach Einschätzung des britischen Militärgeheimdienstes versucht die russische Führung die Verantwortung für das schlechte Abschneiden ihrer Invasionstruppen in der Ukraine auf die russischen Kommandeure abzuwälzen. Der Geheimdienst verwies darauf, dass die russische Führung seit Kriegsbeginn eine Reihe von Kommandeuren von ihren Posten entbunden hat.[30][31] Laut dem Institute for the Study of War hat der Militärkommandeur der selbstproklamierten „Volksrepublik Donezk“, Alexander Chodakowski, angegeben, dass bis zu 60 Prozent der seit Mitte Mai erlittenen Verluste der eigenen Truppen auf Eigenbeschuss zurückführbar sein könnten.[32]

7. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ukraine hat fünf kriegswichtige Großunternehmen enteignet und direkt dem Verteidigungsministerium unterstellt. Betroffen sind der zuvor bereits teilstaatliche Erdölförderer Ukrnafta, der Erdölverarbeiter Ukrtatnafta, der Transformatorenhersteller ZTR, der Lastkraftwagenproduzent KrAZ und das Flugmotorenunternehmen Motor Sitsch.[33]

Nach Angaben des russischen Präsidenten sind von den über 300.000 nach der Mobilmachung einberufenen Personen bereits etwa 50.000 im Kampfeinsatz.[33] Laut dem ukrainischen Präsidenten sind in den vergangenen Tagen täglich hunderte russische Soldaten gefallen.[34] Ein Beschwerdebrief von Angehörigen einer Einheit der russischen Streitkräfte, laut dem innerhalb von vier Tagen 300 Soldaten jener Einheit bei Kämpfen im Gebiet Donezk gefallen seien, sowie Berichte von russischen Soldaten über die Zerstörung ihrer Einheit am 2. November im Gebiet Luhansk lassen diese Angabe des ukrainischen Präsidenten stimmig erscheinen.[17]

Einen Tag vor den US-Wahlen 2022 hat der russische Unternehmer Jewgeni Prigoschin, dem die Verstrickung in verdeckte Propagandaaktivitäten der russischen Regierung vorgeworfen wurde, bezüglich russischer Einmischung in US-Wahlen erklärt: „Wir haben uns eingemischt, wir tun es und wir werden es weiter tun“.[35]

8. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten waren wegen der teils zerstörten Infrastruktur abermals rund vier Millionen Ukrainer ohne Strom.[36] In der Region um die unter russischer Besatzung stehende Stadt Cherson registrierte das ukrainische Militär nach eigenen Angaben die fortgesetzte organisierte Plünderung durch russisches Militär. Es seien sowohl Konvois mit gestohlenen Haushaltsgeräten und Baumaterialien beobachtet als auch die Demontage von Mobilfunkmasten und -anlagen wahrgenommen worden. Zudem seien aus einem Regionalmuseum „alle Kunstgegenstände und sogar die Möbel“ entwendet worden.[36][37]

Nach Angaben des britischen Militärnachrichtendienstes hat russisches Militär an zwei Orten im besetzten Gebiet Donezk mit der Errichtung von Panzersperren um die Stadt Mariupol begonnen.[38][39]

Nach Angaben eines Mitglieds des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine ist die Wiederherstellung der territorialen Integrität die Hauptbedingung für die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit Russland.[40]

9. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer für das russische Staatsfernsehen inszenierten Sitzung empfahl General Sergei Surowikin öffentlich dem russischen Verteidigungsminister Sergei Schoigu den Rückzug aller westlich des Dnepr befindlichen russischen Einheiten, worauf Schoigu diesen längst laufenden Rückzug sogleich „anordnete“.[41][37][42] Laut russischen Beamten wurde der stellvertretende Leiter der Militär-Zivil-Regierung von Cherson, Kyrylo Stremoussow, während einer Fahrt in Richtung Krim bei einem Autounfall getötet. Aufnahmen des Unfallwagens erweckten Zweifel an dieser Darstellung.[43] Wladimir Putin erließ ein Dekret, mit dem Stremoussow posthum der Tapferkeitsorden verliehen wurde.[44]

10. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russische Besatzungstruppen haben in Verbindung mit dem angekündigten Rückzug wichtige Teile der Infrastruktur der Stadt Cherson zerstört: Ein Kraftwerk, Heizkraftwerke, die lokale Rundfunkanstalt und Funkmasten wurden gesprengt. Die Stadt sei ohne Strom und Wasser.[45][46] Am Abend berichtete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass die ukrainische Armee in den letzten Tagen in der Oblast Cherson, westlich des Dnepr, bereits 41 Siedlungen befreit habe, exakt so viele, wie sie schon zwischen dem 1. und 9. Oktober zurückerobern konnte.[47]

11. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf der Befreiung der Stadt Cherson

Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax wurden 30.000 russische Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region abgezogen. Russland begann eigenen Angaben zufolge sogleich mit dem Beschuss angeblicher militärischer Ziele des Gebietes.[48][49][37] Mit dem Ende des Rückzugs vom rechten, nordwestlichen Ufer des Dnepr wurden in der Nacht auf den 11. November 2022 mehrere Segmente der Eisenbahn- und Straßenbrücken über die Staumauer des Kachowkaer Stausees und der Antoniwkabrücke zum Einsturz gebracht.[50][51] Auch die Antoniwka-Eisenbahnbrücke sowie eine bei Darjiwka gelegene Brücke über den Inhulez wurde zerstört.[52] Erste ukrainische Militärangehörige drangen ohne Widerstand ins Zentrum der Stadt Cherson vor und wurden dort von der Bevölkerung gefeiert.[49][53]

Laut Beobachtung des Royal United Services Institute verlief der russische Rückzug aus Gebieten westlich des Dnepr geordneter als jener Rückzug aus der Oblast Charkiw. So hätten russische Truppen beim Rückzug teilweise Relief in place-Manöver (einen gesicherten Abzug) vollzogen.[54]

Der russische Ministerpräsident Michail Mischustin unterzeichnete einen Antrag, welcher dem Justizministerium ab dem 1. Dezember erlaubt, im Internet personenbezogene Daten von Personen zu veröffentlichen, die als „ausländische Agenten“ eingestuft wurden. Zu den personenbezogenen Daten zählen u. a. der vollständige Name, Daten der Identifikationsausweise sowie die Wohnadresse. Seit der Verschärfung 2022 können auf dieser Liste auch Personen landen, die „vom Ausland beeinflusst sind“, ohne vom Ausland finanziert worden zu sein.[55][56][57]

Dem ukrainischen Präsidenten zufolge sind etwa 170.000 Quadratkilometer der Ukraine vermint.[58]

12. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut russischen Nachrichtenagenturen hat die russische Besatzungsverwaltung ihr Verwaltungszentrum für die Oblast Cherson in die Stadt Henitschesk verlegt. Die Situation in der Stadt Cherson ist laut Angaben der Stadtverwaltung „eine humanitäre Katastrophe“. Den Bewohnern fehle es an Wasser, Medizin und Nahrung. Der Energieversorger der Region versprach, dass die Siedlungen in den befreiten Regionen der Oblast Cherson wieder mit Strom versorgt werden.[59][60] Dem britischen Militärnachrichtendienst zufolge ist es das russische Kommandozentrum in der Ukraine, das nach Henitschesk verlegt worden sei. Der Nachrichtendienst kommentierte, dass Henitschesk für das russische Streitkräftekommando in der Ukraine strategisch günstig liege, unter anderem weil es durch die Verbindung zur Krim gut an Nachschublinien angeschlossen sei es und weil es dort noch nicht für ukrainische Artillerie erreichbar sei.[61]

In der Ortschaft Hornostajiwka, deren Einwohner sich der „Evakuierung“ durch Russland widersetzt hatten, schlugen russische Granaten ein.[62]

13. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem britischen Militärnachrichtendienst zufolge beschloss der russische Bildungsminister Sergei Krastow, ab September 2023 militärische Lehrstunden an russischen Schulen einzuführen. Dem Nachrichtendienst zufolge bestand bereits bis zum Jahr 1993, während der Zeit der Sowjetunion, ein militärisches Programm an russischen Schulen. Laut dem britischen Militärgeheimdienst bestand jenes sowjetische Programm aus Unterrichtsstunden zur Handhabung von Kalaschnikows, aus Erste-Hilfe-Unterricht und aus Verhaltensunterricht bei Angriffen/Einsatz von ABC-Waffen. Bereits im Jahr 2014 ist laut dem Nachrichtendienst ein Versuch in Russland unternommen worden, das militärische Schulprogramm wieder aufzunehmen.[63]

14. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lagebild des britischen Verteidigungsministeriums vom 14. November 2022

Sowohl russische wie westliche Quellen berichteten von möglichen amphibischen Operationen ukrainischer Kräfte auf dem linken, östlichen Ufer des Dnepr, auf der im Mündungsgebiet vorgelagerten, strategisch gelegenen Kinburn-Halbinsel.[64]

Die Außenminister der EU-Staaten beschlossen den Start einer Ausbildungsmission für ukrainische Streitkräfte – zunächst 15.000 Soldaten – in der EU.[65][66]

Der ukrainische Präsident Selenskyj besuchte die befreite Stadt Cherson[67] – in der etwa 80.000 von ehemals 280.000 Einwohnern verblieben waren[66] – und sagte, dass in den zurückeroberten Teilen der Region Cherson russische Kriegsverbrechen aufgedeckt worden seien.[68] Laut Selenskyj wurden im Verlauf der Befreiung des westlich des Dnepr liegenden Teils der Oblast Cherson außerdem 2000 Minen entschärft.[69] Neben Minen in den Straßen leide die Bevölkerung der Stadt wegen zerstörter Leitungen unter Wasser- und Strommangel. Zugleich gebe es keinen Handyempfang.[70] Am 14. November erreichte die Stadt ein erster Konvoi des UN-Nothilfebüros OCHA.[66]

Die UN-Generalversammlung verabschiedete eine Resolution als Grundlage für die Erhebung von russischen Reparationen aufgrund der verursachten Kriegsschäden in der Ukraine. Für diese UN-Resolution stimmten 94 Staaten. 73 Staaten enthielten sich, 14 Staaten sprachen sich dagegen aus,[65][66] darunter China, und 12 stimmten nicht ab.[71]

15. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ukrainischen Regierung sind nach eigenen Angaben 10.764 ukrainische Kinder namentlich bekannt, die im Zuge des Krieges nach Russland deportiert wurden. Die ukrainische Regierung erklärte, die Kinder mit internationaler Hilfe zurückholen zu wollen.[72]

Bei einem Luftschlag der russischen Streitkräfte verlor das Kernkraftwerk Chmelnyzkyj wegen der Beschädigung einer Hochspannungsleitung seine Netzanbindung. Die Blöcke mussten schnell abgeschaltet werden und konnten neun Stunden lang nur noch von Notstromaggregaten versorgt werden. Und ein Ziel der russischen Angriffe war wohl auch eine Schaltanlage unweit der Grenze zu Polen, über die eine der Leitungen läuft, welche das ukrainische Stromnetz mit dem in Westeuropa verbindet.[73]

Bei einem der massivsten russischen Raketenangriffe seit Kriegsbeginn wurden nach ukrainischen Angaben unter anderem die Großstädte Kiew, Lwiw und Charkiw und fünfzehn Standorte der Energie-Infrastruktur des Landes getroffen.[74][75] Über Raketenbeschuss wurde auch aus den Gebieten Tscherkassy, Kirowohrad, Chmelnyzkyj und Dnipropetrowsk berichtet. Ein Sprecher der ukrainischen Luftwaffe sprach von etwa 100 Raketen, die Russland insgesamt abgefeuert habe, was den zweitgrößten Raketenangriff seit Beginn der Offensive am 24. Februar bedeuten würde.[76] Bei dem massiven Beschuss konnten nach Angaben des ukrainischen Militärs 73 Marschflugkörper und Raketen sowie 17 Drohnen abgeschossen werden. Die Energieversorgung ist dem ukrainischen Präsidialamt zufolge kritisch. Der Betreiber Ukrenerho teilt mit, die schlimmsten Schäden seien in den nördlichen und zentralen Regionen des Landes entstanden. Nach den Raketenangriffen fiel in mehreren Regionen des Landes der Strom aus. In der Hauptstadt Kiew wurde ebenfalls die Versorgung gekappt, weil Netzbetreiber sich gezwungen sahen, notfallmäßig Teile des Netzes abzuschalten. Insgesamt sind nach Angaben der ukrainischen Regierung zeitweise mehr als sieben Millionen Haushalte in der Ukraine ohne Strom. Auch die Republik Moldau meldete „große Stromausfälle“ nach jenen russischen Luftangriffen auf die Ukraine.[75]

Eine Explosion ereignete sich gegen 15:30 Uhr im polnischen Dorf Przewodów nahe der Grenze zur Ukraine, wobei ein mit Mais beladener Anhänger zerstört wurde und zwei Mitarbeiter eines landwirtschaftlichen Betriebes ums Leben kamen. Nicht gesicherten Informationen der Associated Press, die sich auf einen US-Geheimdienstmitarbeiter beruft, sowie des polnischen Hörfunksenders Radio Zet zufolge sei die Explosion durch fehlgeleitete russische Raketen verursacht worden. Das US-Verteidigungsministerium erklärte zunächst, die Berichte könnten nicht bestätigt werden. Einem interviewten Vertreter der polnischen Feuerwehr war unmittelbar nach dem Vorfall noch „unklar, was geschehen ist“. Das russische Verteidigungsministerium dementierte, für die Explosion verantwortlich zu sein. Die polnische Regierung unter Ministerpräsident Mateusz Morawiecki versetzte einen Teil seiner Streitkräfte in erhöhte Bereitschaft.[77][78] In der Nacht auf den 16. November erklärte das polnische Außenministerium, dass es sich bei der Explosion um den Einschlag einer Rakete aus russischer Produktion gehandelt habe. Das Ministerium bestellte den russischen Botschafter in Warschau, Sergei Andrejew, ein. Der polnische Staatspräsident Andrzej Duda teilte wenig später jedoch mit, dass die polnische Regierung noch keinen abschließenden Beweis habe, wer die Rakete abgefeuert habe. Sowohl die Ukraine als auch Russland verwenden Raketen sowjetischer Konstruktion.[79][80][81] In einem Bericht der New York Times wurde spekuliert, ob die Explosion durch herabgefallene Raketentrümmer bzw. Raketenreste verursacht worden sein könnte, die bei der Zerstörung russischer Raketen durch ukrainische Luftabwehr entstehen. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba schloss eine von einer ukrainischen Luftabwehrrakete verursachte Explosion aus.[82] US-Präsident Joe Biden sagte nach einem Krisentreffen der G7 und weiterer Mitgliedsstaaten der NATO am Rande des G20-Gipfels auf Bali, nach vorläufigen Informationen sei es angesichts der Flugbahn unwahrscheinlich, dass die Rakete aus Russland abgefeuert wurde. Er betonte aber, dass die Untersuchung noch nicht abgeschlossen sei.[83][84] Der polnische Präsident Duda erklärte am frühen Nachmittag, dass die Rakete „höchstwahrscheinlich“ von der ukrainischen Luftabwehr stamme.[85] NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte ebenfalls, man habe keine Anhaltspunkte für einen gezielten russischen Angriff.[86] Nach vorläufigen Analysen sei der Vorfall wahrscheinlich durch eine ukrainische 5W55-Flugabwehrrakete verursacht worden, die gegen russische Angriffe mit Marschflugkörpern eingesetzt worden sei.[87] Es durften auch ukrainische Ermittler an der Untersuchung teilnehmen.[88] Zuvor hatte der ukrainische Präsident Selenskyj bestritten, dass es sich um eine ukrainische Luftabwehrrakete handeln könnte, und Zugang zur Einschlagsstelle gefordert.[89]

17. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Morgen fanden Raketenangriffe auf zwei Infrastruktureinrichtungen in Dnipro statt; auch in Odessa gab es Beschuss. Im ganzen Land galt Luftalarm. In Kiew wurden nach Angaben der Stadtverwaltung zwei russische Marschflugkörper und zwei Kampfdrohnen abgeschossen.[90] Auch am Abend meldete die Ukraine russische Angriffe auf mehrere Städte. In der Folge waren laut ukrainischer Regierung 10 Millionen Ukrainer von Stromausfällen betroffen.[91] Der russische Regierungssprecher Dmitri Peskow verteidigte die russischen Raketenangriffe auf systemkritische Infrastruktur in der Ukraine; die russischen Streitkräfte würden bei ihren Raketenangriffen nur Infrastrukturobjekte mit einem „direkten oder indirekten Bezug“ zum ukrainischen Militär ins Visier nehmen.[92]

Nach der Rückeroberung Chersons durch die Ukraine verschanzen sich nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums südöstlich des Flusses Dnepr Zehntausende russische Soldaten. Satellitenbilder von Maxar Technologies und dem Münchener Luft- und Raumfahrtunternehmen European Space Imaging belegen jedenfalls, dass die russischen Streitkräfte bereits Wochen vor dem Rückzug aus dem Gebiet westlich des Dnepr damit begannen, an der Ostseite des Flusses Stellungen (unter anderem beim Flussübergang bzw. Staudamm bei Nowa Kachowka) zu bauen. Gleichzeitig hatte das russische Militär im Oktober 2022 mit dem Rückbau von Basen aus Regionen begonnen, die durch den Rückzug für ukrainische Artillerie erreichbar wurden. Dennoch hatte Russland unter anderem bei der bei Tschaplynka liegenden Basis noch bis zum 8. November (zwei Tage vor dem Rückzug über den Fluss Dnepr) Kampfhubschrauber stationiert. Seit den Gebietsgewinnen westlich des Dnepr in der Oblast Cherson können die ukrainischen Streitkräfte mittels HIMARS Ziele im Süden, bis nach Armjansk, bekämpfen.[52]

Nach ukrainischen Angaben wurden in Cherson elf Orte entdeckt, an denen Personen gefangen gehalten worden sein sollen. An vier Orten wiesen Spuren auf Folter hin. Es wurden 63 Leichen gefunden.[93] Strafverfolgungsbehörden zählen 436 Fälle von Folter während der russischen Besatzung.[94][95][96]

Das Getreideabkommen über den Export von Getreide über das Schwarze Meer, welches ohne Verlängerung aufgrund seiner 120-tägigen Befristung ausgelaufen wäre, wurde um weitere vier Monate verlängert. Die Verlängerung trat ohne Vertragsveränderungen zum 18. November in Kraft.[97]

18. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lagebild des britischen Verteidigungsministeriums vom 18. November 2022

Bei der von ukrainischen Truppen gehaltenen Stadt Awdijiwka (bei den Dörfern Wodjane, Krasnohoriwka und Marjinka) wurden am 18. November schwere Gefechte ausgetragen. Dies vermeldeten sowohl das ukrainische Militär als auch russische Kriegsblogger. Nach Einschätzung des Institute for the Study of War verlegte die russische Streitkräfteführung an diesen Frontabschnitt, nördlich der Stadt Donezk, jene russischen Truppen, die aus dem Gebiet Cherson, westlich des Dnepr, abgezogen worden waren. Weiterer Schwerpunkt der Gefechte ist laut Lagebericht des ukrainischen Generalstabs die Region um die Stadt Bachmut.[98]

Die russischen Behörden begannen auf der Halbinsel Krim nach eigenen Angaben mit dem Bau von Verteidigungslinien.[99] Laut ukrainischen Angaben sind rund 30 Prozent des Territoriums der Ukraine infolge des russischen Angriffskriegs vermint. Die Fläche und die Zahl der Landminen auf ukrainischem Territorium habe sich im Vergleich zur Zeit vor dem Krieg verzehnfacht.[100]

Dem ukrainischen Regierungschef Denys Schmyhal zufolge ist durch die andauernde Bombardierung die Hälfte der ukrainischen Energie-Infrastruktur beschädigt oder zerstört.[98]

19. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Washington Post meldete am 19. November 2022, die russische und die iranische Regierung hätten sich Anfang November darauf geeinigt, Shahed-Drohnen auf russischem Boden zu produzieren. Die russische Armee setzt die Drohnen unter anderem für Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur der Energieversorgung ein. Mit einer eigenen Produktion könnte Russland die Attacken ausweiten.[101][102]

20. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am von Russland besetzten Kernkraftwerk Saporischschja hat es am Samstag und Sonntag erneut Explosionen gegeben, teilte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) am Sonntag mit. IAEA-Experten vor Ort hätten von dutzenden Einschlägen in der Nähe und auf dem Gelände der größten europäischen Atomanlage berichtet, teilte die Behörde mit. Die Leitung des Kraftwerks habe Schäden an einigen Gebäuden, Systemen und Geräten gemeldet. Die nukleare Sicherheit sei jedoch bislang nicht beeinträchtigt. Es habe keine Verletzten gegeben. Der ukrainische Energieversorger Energoatom sprach von mindestens zwölf Treffern auf Infrastrukturanlagen des Kraftwerkes. Die beschädigten Geräte deuteten nach Ansicht von Energoatom darauf hin, dass die Angreifer gezielt die Infrastruktur angegriffen und deaktiviert haben, die für den Neustart der Blöcke 5 und 6 erforderlich ist und damit für die Wiederherstellung der Stromerzeugung für die Ukraine. IAEA-Generaldirektor Grossi sprach von einem „Spiel mit dem Feuer“.[103] Laut Energoatom wurde auf dem AKW-Gelände Infrastruktur getroffen, unter anderem Kommunikationssysteme und Systeme von Dieselgeneratoren. Treffer seien auch an einem Umspannwerk registriert worden.[104]

Nach Angaben der ukrainischen Regierung wurden seit Februar durch Russland rund 4700 Raketen auf Ziele in der Ukraine abgefeuert. Nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft wurden seit Februar 2022 mehr als 8300 Zivilisten in der Ukraine infolge des Krieges getötet. Mehr als 11.000 Menschen in der Ukraine sind seit Beginn der russischen Invasion verletzt worden.[105]

21. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der CEO des ukrainischen Stromversorgers DTEK, Maksym Timtschenko, hat im britischen Rundfunk BBC die Bevölkerung der Ukraine aufgerufen, das Land zu verlassen, falls sie eine Möglichkeit haben, damit das Stromsystem entlastet wird.[104] Damit soll auch ermöglicht werden, dass die Krankenhäuser noch mit Strom versorgt und damit auch verletzte Soldaten behandelt werden können.[106]

22. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht bot Polen die Entsendung eines Flugabwehrraketen-Systems vom Typ MIM-104 Patriot an die polnisch-ukrainische Grenze an, um den polnischen Luftraum zu schützen. Der polnische Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak sagte, er habe das deutsche Angebot angenommen.[107]

Unterdessen drohte das russische Unternehmen Gazprom mit einer weiteren Drosselung der Gaslieferungen durch die über ukrainisches Territorium verlaufenden Pipelines, die trotz des Krieges weiterhin in Betrieb sind. Der Konzern äußerte den Vorwurf, dass rund 52,5 Millionen Kubikmeter für die Republik Moldau bestimmtes Gas nicht am Bestimmungsort eingetroffen sei. Die moldauische Regierung hingegen macht Russland für den drohenden Engpass verantwortlich.[108]

23. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das EU-Parlament verabschiedete eine Resolution, mit der Russland in der EU als staatlicher Unterstützer von Terrorismus eingestuft wird. Die Resolution ist rechtlich nicht bindend und hat somit keine unmittelbaren Folgen für die EU-Mitgliedstaaten. Für die Resolution stimmten 494 EU-Abgeordnete. 58 Abgeordnete stimmten dagegen und 44 enthielten sich.[109][110] Noch am selben Tag wurde der Internetauftritt des EU-Parlaments durch eine DDoS-Attacke, zu der sich eine zum Kreml loyale Hackergruppe bekannte, überlastet.[111]

Russland setzte seine Angriffswelle auf die ukrainische Energie-Infrastruktur fort. Nach Angaben der Ukraine sind dabei 70 Raketen sowie Kampfdrohnen eingesetzt worden. 51 russische Raketen sowie fünf Drohnen seien im Anflug abgeschossen worden.[110] Davon seien 30 Raketen auf Kiew abgefeuert worden.[112] Die Angriffe führten nach ukrainischen Angaben zu landesweiten Stromausfällen.[110] Daher sei das Notfallsystem der drei AKWs Riwne, Piwdennoukrainsk und Chmelnyzkyj aktiviert worden, teilte der staatliche Betreiber Energoatom per Telegram mit. Dabei blieben die Strahlungswerte in Anlagen und Umgebung unverändert. Zeitgleich wurde über großflächige Probleme in der benachbarten Republik Moldau berichtet: Der stellvertretende Ministerpräsident Andrei Spinu vermeldete „landesweit massive Stromausfälle“.[113] Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko sagte, dass in der Drei-Millionen-Metropole die Wasserversorgung ausgefallen sei[114] wie auch teilweise das Fernwärmesystem zusammen mit Stromnetz, Internet und Mobilfunknetz.[115] Die Wasserversorgung funktionierte am Folgetag wieder mit eingeschränkter Leistung, insbesondere in Hochhäusern reichte der Wasserdruck nicht aus.[115]

Die ukrainische Regierung veröffentlichte eine Übersicht zum angeblichen stark verminderten Lagerbestand des russischen Raketenarsenals.[116][110]

Der sogenannte Rat der Frauen und Mütter, ein Zusammenschluss weiblicher Angehöriger von getöteten oder vermissten russischen Soldaten aus angeblich etwa 90 russischen Städten, verabschiedete nach einer per Livestream übertragenen Sitzung eine Erklärung, in der sie deutliche Kritik und Misstrauen gegenüber dem Machtsystem in der Russischen Föderation zum Ausdruck brachte. In der Erklärung werden u. a. die Korruption in Russland, Personalmangel und Misswirtschaft bei den russischen Streitkräften sowie die Zensur und Unterdrückung der Rede- und Meinungsfreiheit in Russland angesprochen.[117]

24. November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand November 2022 wurden nach Angaben der Internationalen Kommission für vermisste Personen über 15.000 Menschen in der Ukraine vermisst.[118]

Über einen möglichen Einsatz der belarussischen Armee gegen die Ukraine sagte Staatschef Aljaksandr Lukaschenka, dass es Belarus „nur noch schlimmer“ machen würde, wenn es sich „mit Soldaten in diesen Konflikt einmische“.[119][120]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Russischer Überfall auf die Ukraine 2022 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Order of 16 March 2022 – Quellen und Volltexte (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Ukraine erleidet ihre erste schmerzhafte Niederlage im Kampf um den Donbass. Aber es wird schwierig sein, auf dem Erfolg Russlands aufzubauen., Meduza, 24. Juni 2022
  2. Vicious Blame Game Erupts Among Putin’s Security Forces. The Moscow Times, 27. April 2022 (englisch).
  3. «Войска скорее имитируют, чем наступают». Nowaja gaseta. Europa, 27. April 2022.
  4. Offenbar zweiter russischer General getötet. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. März 2022.
  5. Ärzte ohne Grenzen: Todesfälle wegen Medikamentenmangel. In: tagesschau.de. 13. März 2022, abgerufen am 13. März 2022.
  6. Ukraine’s ammunition becomes defining issue in battle for Donbas, The Guardian, 27. Juni 2022
  7. Die Ukraine erleidet ihre erste schmerzhafte Niederlage im Kampf um den Donbass. Aber es wird schwierig sein, auf dem Erfolg Russlands aufzubauen., Meduza, 24. Juni 2022
  8. Die russischen Bodentruppen versuchen, den Krieg in der Ukraine vorerst einzufrieren, NZZ, 29. Oktober 2022
  9. a b c Ukraine-News am Samstag: Experten rechnen mit heimlicher Fortführung der Mobilmachung in Russland. In: Der Spiegel. 5. November 2022, abgerufen am 6. November 2022.
  10. Wolodymyr Selenskyj: »Wir geben keinen einzigen Zentimeter unseres Landes auf«. In: Der Spiegel. 8. November 2022, abgerufen am 9. November 2022.
  11. a b c tagesschau.de: Liveblog: + USA und UN fordern Verlängerung von Getreidedeal +. Abgerufen am 3. November 2022.
  12. a b c Ukraine-News am Donnerstag: IAEA sieht keine Hinweise auf »schmutzige Bombe« in der Ukraine. In: Der Spiegel. 3. November 2022, abgerufen am 3. November 2022.
  13. Russian occupiers say residents of Kakhovka district will be forcibly removed from their homes. In: Ukrajinska Prawda. 1. November 2022, abgerufen am 2. November 2022 (englisch).
  14. Occupation administration of Kherson moves to Skadovsk – General Staff report. In: Ukrajinska Prawda. 1. November 2022, abgerufen am 2. November 2022 (englisch).
  15. Meuterei im Ausbildungslager – mobilisierte Soldaten gehen auf Barrikaden. Abgerufen am 6. November 2022.
  16. Russia Resumes Ukraine Grain-Export Deal in Abrupt Reversal, Bloomberg, 2. November 2022 (englisch).
  17. a b Ukrainekrieg: Hohe Verluste erhöhen Druck auf Russland. In: Der Spiegel. 8. November 2022, abgerufen am 8. November 2022.
  18. ‘We were completely exposed’: Russian conscripts say hundreds killed in attack. 7. November 2022, abgerufen am 8. November 2022 (englisch).
  19. „Beträchtliche Zahl“ - Nordkorea liefert heimlich Munition an Russland, krone.at, 2. November 2022.
  20. tagesschau.de: Liveblog: + Putin ordnet Evakuierung Chersons an +. Abgerufen am 4. November 2022.
  21. Ukrainenews am Freitag: Söldnertruppe Wagner bezieht erstes offizielles Hauptquartier in Russland. In: Der Spiegel. 4. November 2022, abgerufen am 6. November 2022.
  22. Institute for the Study of War: Russian Offensive Campaign Assessment, November 3. Abgerufen am 4. November 2022 (englisch).
  23. Daniel Dillmann (Merkur.de): Schlacht um Cherson: Lockt Putin die Ukraine in die Falle? 2. November 2022, abgerufen am 4. November 2022.
  24. Martin Küper (t-online nachrichten): Sprengen die Russen am Ende das Dnipro-Stauwerk? 4. November 2022, abgerufen am 4. November 2022.
  25. Russians In Kherson Change Into Civilian Clothes And Settle In The Evacuees’ Accommodation, 22. Oktober 2022 (englisch); siehe auch Spezialartikel zur Cherson-Besetzung, mit Augenzeugen der Nowaja gaseta.
  26. Newsblog: Russland: Putin macht Einberufung von Schwerverbrechern möglich. In: t-online nachrichten. 2. November 2022, abgerufen am 4. November 2022. (oberster Threat 13:23 Uhr)
  27. Philipp Saul, Juri Auel, Kassian Stroh, Oliver Klasen, Leopold Zaak: Ukraine News: Laut Selenskyj mehr Drohnen aus Iran. Abgerufen am 6. November 2022.
  28. https://twitter.com/defencehq/status/1588785131975856128. Abgerufen am 6. November 2022.
  29. Christina Hebel: (S+) Russland und die Mobilmachung: »Wir wissen nicht, wofür wir kämpfen sollen«. In: Der Spiegel. 16. Oktober 2022, abgerufen am 6. November 2022.
  30. a b tagesschau.de: Liveblog: EU-Pläne für neue Milliardenhilfen. Abgerufen am 7. November 2022.
  31. https://twitter.com/defencehq/status/1589152939582660608/photo/1. Abgerufen am 7. November 2022.
  32. n-tv NACHRICHTEN: Separatistenkommandeur: 60 Prozent der Verluste durch Eigenbeschuss. Abgerufen am 8. November 2022.
  33. a b Russland-Ukraine-News: 50.000 eingezogene Reservisten laut Putin in der Ukraine. In: Der Spiegel. 7. November 2022, abgerufen am 7. November 2022.
  34. News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Dienstag (8. November). In: Der Spiegel. 8. November 2022, abgerufen am 8. November 2022.
  35. Vor Midterms: »Putins Koch« gibt Einmischung in US-Wahlen zu. In: Der Spiegel. 7. November 2022, abgerufen am 7. November 2022.
  36. a b Wolodymyr Selenskyj: »Wir geben keinen einzigen Zentimeter unseres Landes auf«. In: Der Spiegel. 8. November 2022, abgerufen am 9. November 2022.
  37. a b c Maximilian Sepp: Ukraine: Was steckt hinter dem russischen Rückzug aus Cherson? - Videoanalyse. In: Der Spiegel. 11. November 2022, abgerufen am 11. November 2022.
  38. Ukraine-News am Dienstag: Sicherheitsberater von Joe Biden bestätigt Gespräche zwischen Washington und Moskau. In: Der Spiegel. 8. November 2022, abgerufen am 9. November 2022.
  39. https://twitter.com/defencehq/status/1589871873042444288/photo/1. Abgerufen am 9. November 2022.
  40. tagesschau.de: Liveblog: + Ukraine will Getreideabkommen erweitern +. Abgerufen am 9. November 2022.
  41. tagesschau.de: Krieg gegen die Ukraine: Russland ordnet Rückzug aus Cherson an. Abgerufen am 9. November 2022.
  42. ‘Here forever’ – or not Russian leadership announces retreat from Kherson. The latest., Meduza, 9. November 2022; Original des in der Quelle erwähnten Telegram-Posts: Wenn die Russen etwas sagen, werden sie das Gegenteil tun
  43. Irina Sokol: На кадрах с места ДТП с машиной Стремоусова нашли странности (ФОТО, ВИДЕО). In: topnews.ru. 10. November 2022, abgerufen am 11. November 2022 (russisch).
  44. Kirill Stremousov: Senior Russian Kherson official dies in car crash, officials say. In: BBC News. 9. November 2022, abgerufen am 10. November 2022 (englisch).
  45. Russian forces blow up boiler rooms and local TV centre in Kherson before retreating. In: Ukrajinska Prawda. 10. November 2022, abgerufen am 11. November 2022 (englisch).
  46. Kherson: As Russia retreats, Ukrainians still fear a trap, BBC, 10. November 2022
  47. Zelenskyy: Good news from southern Ukraine, 41 towns and villages liberated. In: Ukrajinska Prawda. 10. November 2022, abgerufen am 11. November 2022 (englisch).
  48. Ukraine-News am Freitag: Russland beschießt Cherson nach Abzug. In: Der Spiegel. 11. November 2022, abgerufen am 11. November 2022.
  49. a b Ukraine-Liveblog: ++ Selenskyj spricht von "historischem Tag" ++. In: tagesschau.de. 11. November 2022, abgerufen am 11. November 2022.
  50. Andrew E. Kramer, Marc Santora: Russia-Ukraine War: Zelensky Hails ‘Historic Day’ as Ukrainian Troops Enter Kherson. In: The New York Times. 11. November 2022, abgerufen am 14. November 2022 (englisch).
  51. Chris King: Unconfirmed reports that Antonovsky bridge over Dnipro river has been destroyed. In: Euro Weekly News. 11. November 2022, abgerufen am 11. November 2022 (britisches Englisch).
  52. a b Alexander Epp: (S+) Wo Russland sich nach der ukrainischen Rückeroberung von Cherson verschanzt: eine Satellitenbild-Analyse. In: Der Spiegel. 17. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 18. November 2022]).
  53. Ukraine-Liveblog: ++ Jubel für ukrainische Soldaten in Region Cherson ++. In: tagesschau.de. 11. November 2022, abgerufen am 16. November 2022.
    Die Ukraine kontrolliert wieder Cherson. In: tagesschau.de. 11. November 2022, abgerufen am 11. November 2022.
    Russia-Ukraine War As Russia Says Retreat From Kherson Is Complete, Residents Raise Ukraine’s Flag. In: The New York Times. 11. November 2022, abgerufen am 16. November 2022 (englisch).
  54. Fritz Schaap: (S+) Ukraine: Militärexperte Ed Arnold über den Fall Chersons. In: Der Spiegel. 17. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 18. November 2022]).
  55. From December 1, the personal data of “foreign agents” will become public. In: russianfreepress.com. 13. November 2022, abgerufen am 13. November 2022.
  56. Russia’s Justice Ministry to begin publishing personal data of ‘foreign agents’ starting from December. In: Novaya Gazeta. 13. November 2022, abgerufen am 13. November 2022.
  57. Кабмин утвердил перечень сведений об иноагентах для публикации на сайте Минюста. In: vm.ru. Vechernyaya Moskva, 11. November 2022, abgerufen am 13. November 2022 (russisch).
  58. Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Freitag (11. November). In: Der Spiegel. 11. November 2022, abgerufen am 15. November 2022.
  59. Liveblog: ++ Kuleba bereit zu Dialog mit Lawrow ++. In: tagesschau.de. 12. November 2022, abgerufen am 12. November 2022.
  60. Ukraine-News am Samstag: Russische Besatzer verlegen »Verwaltungszentrum« aus Cherson in die Nähe der Krim. In: Der Spiegel. 12. November 2022, abgerufen am 12. November 2022.
  61. Intelligence Update. UK Ministry of Defence, 12. November 2022, abgerufen am 15. November 2022.
  62. 08:55 Утренняя сводка генштаба ВСУ (deutsch: Morgenbericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine). BBC, Russischer Dienst, 14. November 2022, abgerufen am 16. November 2022 (russisch).
  63. https://twitter.com/defencehq/status/1591682337770983424/photo/1. 13. November 2022, abgerufen am 14. November 2022.
  64. A Strategic Strip Of Sand. Rumors Of Ukrainian Raids. As Russian Forces Retreat, Keep An Eye On The Kinburn Spit. In: Forbes. 14. November 2022, abgerufen am 14. November 2022 (englisch).
  65. a b Liveblog: ++ "Konstruktive Gespräche" über Getreideabkommen ++. In: tagesschau.de. 14. November 2022, abgerufen am 14. November 2022.
  66. a b c d Ukraine-News: EU beschließt Start von Ausbildungsmission für Ukraine. In: Der Spiegel. 14. November 2022, abgerufen am 14. November 2022.
  67. Selenskyj in Cherson: "Das motiviert sehr". In: tagesschau.de. 14. November 2022, abgerufen am 14. November 2022.
  68. Liveblog: ++ Offenbar 179 Orte im Süden zurückerobert ++. In: tagesschau.de. 14. November 2022, abgerufen am 14. November 2022.
  69. 2000 Minen in Cherson nach Truppenrückzug geräumt. In: tagesschau.de. 14. November 2022, abgerufen am 14. November 2022.
  70. Cherson: Befreit, aber mit massiven Problemen. In: tagesschau.de. 14. November 2022, abgerufen am 14. November 2022.
  71. UN General Assembly votes for Russian reparations to Ukraine with low support. In: livemint.com. 15. November 2022, abgerufen am 15. November 2022 (englisch).
  72. Ukraine meldet fast 11.000 verschleppte Kinder. In: tagesschau.de. 15. November 2022, abgerufen am 15. November 2022.
  73. Thomas Dudek: Nach Einschlag in Ostpolen - Warum Kiew auf russischer Rakete beharrt. In: heute.de. 18. November 2022, abgerufen am 18. November 2022.
  74. Ukraine-News: Luftalarm in der Ukraine – Wohngebäude in Kiew getroffen. In: Der Spiegel. 15. November 2022, abgerufen am 15. November 2022.
  75. a b Liveblog: ++ Klitschko: Raketenangriff auf Kiew ++. In: tagesschau.de. 16. November 2022, abgerufen am 15. November 2022.
  76. Während G20-Gipfel auf Bali: Kreml startet massive Luftangriffe. In: Der Spiegel. 15. November 2022, abgerufen am 15. November 2022.
  77. Nationaler Sicherheitsrat: Berichte über Raketeneinschlag in Polen. In: tagesschau.de. 15. November 2022, abgerufen am 15. November 2022.
  78. Zwei Tote bei Explosion in Polen nahe ukrainischer Grenze - Krisensitzung der Regierung. In: Der Spiegel. 15. November 2022, abgerufen am 15. November 2022.
  79. Polen: Rakete russischer Produktion im Grenzgebiet eingeschlagen. In: tagesschau.de. 16. November 2022, abgerufen am 16. November 2022.
  80. Sorge vor Eskalation des Krieges: Polen bestätigt Einschlag von Rakete aus russischer Produktion. In: Der Spiegel. 16. November 2022, abgerufen am 16. November 2022.
  81. Liveblog: ++ NATO-Dringlichkeitssitzung am Mittwoch ++. In: tagesschau.de. 16. November 2022, abgerufen am 16. November 2022.
  82. A blast in Poland killed two near Ukraine, Warsaw says, and local media suggests a Russian missile strike. In: The New York Times. 15. November 2022, abgerufen am 16. November 2022 (englisch).
  83. US-Präsident nennt Abschuss der Rakete aus Russland »unwahrscheinlich«. In: Spiegel.de, 16. November 2022.
  84. Biden says it's "unlikely" missile that fell in Poland was fired from Russia. In: CNN.com, 16. November 2022.
  85. News zu Polen und Russland-Ukraine-Krieg: Rakete stammt laut Polen »höchstwahrscheinlich« von ukrainischer Luftabwehr. In: Der Spiegel. 16. November 2022, abgerufen am 16. November 2022.
  86. Poland, NATO say missile strike wasn't a Russian attack. 16. November 2022, abgerufen am 16. November 2022 (englisch).
  87. Esut.de: Der Przewodów-Zwischenfall: Eine Analyse
  88. Angelika Finkenwirth: Selenskyj: Ukrainische Experten dürfen Raketeneinschlag untersuchen. In: ZEIT Online. 17. November 2022, abgerufen am 17. November 2022.
  89. Patrick Jackson, Oliver Slow: Ukraine war: Kyiv not to blame for Poland missile - Zelensky. In: BBC News. 16. November 2022 (englisch, bbc.com [abgerufen am 17. November 2022]).
  90. Ukraine-Krieg: Raketenangriffe auf Odessa und Dnipro. In: Berliner Zeitung. 17. November 2022, abgerufen am 17. November 2022.
  91. Ukraine-News am Donnerstag: Mehr als zehn Millionen Ukrainer ohne Strom. In: Der Spiegel. 17. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 18. November 2022]).
  92. tagesschau.de: Liveblog: ++ EU weitet Winterhilfe für die Ukraine aus ++. Abgerufen am 17. November 2022.
  93. Mögliche Kriegsverbrechen: Ukrainische Polizei findet Folterkammern in Cherson. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 17. November 2022, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 17. November 2022]).
  94. Ex-Insasse führt durch russisches Folterlager in Cherson. In: n-tv.de. 14. November 2022, abgerufen am 14. November 2022. (Video, Videolänge 2:18 min)
  95. Nach russischem Abzug in Cherson: Hinweise auf Folterungen. In: Tagesschau. 17. November 2022, abgerufen am 17. November 2022.
  96. Kiew: Leichen mit Folterspuren in Cherson gefunden. In: Heute Journal. ZDF, 17. November 2022, abgerufen am 17. November 2022.
  97. Michelle Nichols: Black Sea grain export deal extended, but Russia wants more on fertiliser exports. In: Reuters. 17. November 2022 (englisch, reuters.com [abgerufen am 17. November 2022]).
  98. a b tagesschau.de: Liveblog: ++ Ex-Botschafter Melnyk ist Vize-Außenminister ++. Abgerufen am 19. November 2022.
  99. Russland greift die Ukraine an - Aktuelles zum Krieg in der Ukraine -Russische Behörden: Bau von Verteidigungslinien auf annektierter Krim. In: heute.de. 18. November 2022, abgerufen am 18. November 2022.
  100. Russlands Angriffskrieg: 30 Prozent des ukrainischen Territoriums angeblich vermint. In: Der Spiegel. 18. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 18. November 2022]).
  101. Joby Warrick, Souad Mekhennet, Ellen Nakashima: Iran will help Russia build drones for Ukraine war, Western officials say - Moscow and Tehran are said to agree on a plan to assemble Iranian-designed weapons on Russian soil. In: washingtonpost.com. 19. November 2022, abgerufen am 20. November 2022 (englisch).
  102. Krieg gegen die Ukraine - Russland will Angriffsdrohnen selbst bauen. In: heute.de. 20. November 2022, abgerufen am 20. November 2022.
  103. loc/dpa/Reuters: Erneute Explosionen am AKW Saporischschja »Ihr spielt mit dem Feuer!« In: spiegel.de. 20. November 2022, abgerufen am 20. November 2022.
  104. a b anw: Ukraine: Atomkraftwerk Saporischschja unter heftigem Beschuss. In: heise.de. 21. November 2022, abgerufen am 21. November 2022.
  105. tagesschau.de: Liveblog: ++ Deutsche Flugabwehrsysteme für Polen ++. Abgerufen am 21. November 2022.
  106. HR1 Nachrichten 21. November 2022 6:00 Uhr. In: hr1. 21. November 2022, abgerufen am 21. November 2022.
  107. Sunny Peter: Germany To Deploy Patriot Air Defense System Along Poland's Border With Ukraine. 22. November 2022, abgerufen am 22. November 2022 (amerikanisches Englisch).
  108. Gazprom droht Transit durch Ukraine weiter zu drosseln In: n-tv.de, veröffentlicht und abgerufen am 22. November 2022
  109. European Parliament declares Russia to be a state sponsor of terrorism | News | European Parliament. 23. November 2022, abgerufen am 23. November 2022 (englisch).
  110. a b c d tagesschau.de: Ukraine-Liveblog: ++ Selenskyj spricht in UN-Sicherheitsrat ++. Abgerufen am 23. November 2022.
  111. tagesschau.de: Nach Russland-Resolution: EU-Parlament von Hackern angegriffen. Abgerufen am 24. November 2022.
  112. Ukraine-Krieg: Russland feuert erneut Dutzende Raketen ab – großflächige Stromausfälle. In: Der Spiegel. 23. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 23. November 2022]).
  113. Nach Bombardements auf Ukraine - Moldau meldet massive Stromausfälle. In: n-tv.de. 23. November 2022, abgerufen am 24. November 2022.
  114. Mehrere Tote in der Ukraine - Russland greift erneut Infrastruktur an. In: tagesschau.de. 23. November 2022, abgerufen am 23. November 2022.
  115. a b Russland greift die Ukraine an - Aktuelles zum Krieg in der Ukraine - Klitschko: Wasserversorgung in Kiew wiederhergestellt. In: heute.de. 24. November 2022, abgerufen am 24. November 2022.
  116. https://twitter.com/oleksiireznikov/status/1594998365170896896. Abgerufen am 23. November 2022.
  117. tagesschau.de: Der Zorn der russischen Soldatenfrauen. 25. November 2022, abgerufen am 25. November 2022.
  118. tagesschau.de: ICMP: mehr als 15.000 Menschen in der Ukraine vermisst. In: Tagesschau. 24. November 2022, abgerufen am 25. November 2022.
  119. Lukaschenko schließt Einsatz seiner Armee gegen Ukraine aus zeit.de
  120. Belarus: Diktator Lukaschenko schließt Einsatz seiner Armee gegen die Ukraine aus. In: Der Spiegel. 24. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 24. November 2022]).